Erstellt am 24. Juli 2013, 00:00

Natürliches Vermögen. Michaela Grabner über den Wert einer intakten Umwelt. Dass der Biber nun in die Region zurückkehrt – in Lockenhaus konnten Fraßspuren sichergestellt werden – ist ein Zeichen für die hervorragende Qualität des Lebensraums Mittelburgenland.

Dass der Biber nun in die Region zurückkehrt – in Lockenhaus konnten Fraßspuren sichergestellt werden – ist ein Zeichen für die hervorragende Qualität des Lebensraums Mittelburgenland. Das sollte es einem auch Wert sein, dass man für den Naturschutz unter Umständen Geld in die Hand nehmen muss. Wie hoch der Wert einer intakten Natur eigentlich ist, kann nicht wirklich mit Zahlen gemessen werden – das liegt in der Natur der Sache.

Man kann diesen aber wohl nicht hoch genug schätzen. Denn was alles passieren kann, wenn die Natur aus den Fugen gerät, zeigen die hohen Zahlen hungernder Menschen nach Dürrekatastrophen ebenso wie die vielen Opfer nach Tsunamis oder Erdbeben und auch die immens hohen Schadenssummen nach Naturkatastrophen wie Hochwasser und Stürme.

Dass man vor Katastrophen nie gefeit ist, ist klar. Aber ebenso klar ist, dass ein gesunder Boden, eine gute Luft und sauberes Wasser nicht nur Lebensqualität bedeuten, sondern gleichzeitig auch wichtige Lebensgrundlagen sind. Und daher ist eine intakte Umwelt das größte Vermögen, das wir den nachfolgenden Generationen vererben können.