Erstellt am 05. Dezember 2012, 00:00

Negativdenken nicht angebracht. Didi Heger über das erste Hallenturnier in Ritzing. Die Kritiker des Hallenfußballs wurden am Wochenende wieder auf den Plan gerufen. Beim ersten Hallentango in Ritzing waren drei verletzte Spieler zu beklagen.

Die Kritiker des Hallenfußballs wurden am Wochenende wieder auf den Plan gerufen. Beim ersten Hallentango in Ritzing waren drei verletzte Spieler zu beklagen.Die beiden Oberpullendorfer Mario Schattovits und Maxi Estl „erwischte“ es im Viertelfinale, den Horitschoner Raffael Berlakovich schon am Vorrundentag. Zur Verteidigung des Hallenkicks ist zu sagen, dass die Ausfälle der beiden Erstgenannten nichts mit der – teilweise zu harten – Spielweise zwischen den Banden zu tun hatte. Beide verletzten sich ohne Feindeinwirkung. Bei Berlakovich wurde zunächst ein Foul eines Horitschoners an Pilgersdorfs Christoph Koller nicht geahndet, was diesen zu einem Foul zwang, bei dem der heransprintende junge Horitschoner unglücklich getroffen wurde – allesamt also Verletzungen, die auch auf dem Feld hätten passieren können.

In Summe steht ein erstes Turnierwochenende, das – zumindest am Finaltag – spannende und rassige Spiele zu bieten hatte. Steinberg und Lutzmannsburg belegten, dass zwischen den Banden der Unterschied zwischen Groß und Klein geringer ist, als im Spiel elf gegen elf. Auch das ist ein weiteres Indiz dafür, dass sich ruhig wieder mehr Leute in den Hallen einfinden könnten, ganz gleich ob auf dem Spielfeld oder auch auf den Tribünen.

d.heger@bvz.at