Erstellt am 15. Januar 2014, 08:31

von Michaela Grabner

Neue Energie für das Sonnenland. Michaela Grabner über die geplante Energieschaustraße.

Ob Holz, Sonne oder Wind – im Mittelburgenland macht man sich seit vielen Jahren erneuerbare Energie zunutze. Heizen mit Hackschnitzeln ist im waldreichsten Bezirk Österreichs längst keine Ausnahme mehr.

Auch andere Biomasse-Anlagen sind im Aufwind, nach Deutschkreutz entsteht ein zweiter Windpark in Nikitsch und LED-Technik in Kombination mit Solar hält auf immer mehr Straßen Einzug. Nun soll eine Energieschaustraße Mittelburgenland Ökotouristen bringen. Die Möglichkeiten reichen von Schullandwochen über Vereinsausflüge bis zu Expertenexkursionen.

Das bringt nicht nur neue Jobs für die noch auszubildenden Regionalführer, sondern kann auch Strahlkraft für andere haben. Nichts spricht gegen maßgeschneiderte Projekttage für Schulen mit Energie-Rätselrallye und Windrad-Bastelworkshop, eine Energie-Jause beim Heurigen oder Packages wie „Wind und Wein“, einer Kombi von Windpark- und Vinotheksbesuch. Güssing mit jährlich zigtausenden Ökotouristen zeigt, wie viel neue Energie fürs Tourismusland Sonnenland in der Energieschaustraße stecken kann.