Erstellt am 25. Mai 2016, 04:04

von Alfred Wagentristl

Noch sind die Lichter nicht aus. Alfred Wagentristl über die brenzlige Situation beim Traditionsverein ASK Hirm.

„Hirm ist wieder im Fußballkeller“ hört man allerorts auf den Fußballplätzen. Tatsächlich deuten die zuletzt abgelieferten Leistungen sehr darauf hin, dass die Schwarz-Weißen zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den Gang in die „Schutzgruppe“ antreten müssen.

Die letzten vier Spiele hat die Truppe von Christian Meitz 22 (!) Gegentreffer hinnehmen müssen und präsentierte sich lust- und disziplinlos. Gegipfelt hat dieses Trauerspiel auswärts in Kaisersdorf (1:8). Dort sprachen Kaisersdorf-Kicker von „übernachtigen“ Hirm-Spielern, die sich rasch kampflos ergaben.

Gegner zählen zu direkte Konkurrenten

Mittlerweile scheint die Situation für den ASK Hirm, der im nächsten Jahr das 90-jährige Bestandsjubiläum feiert, so gut wie aussichtslos. Die Variante, dass es zwei Absteiger in die 2. Klasse gibt, ist die wahrscheinlichste. Nur wenn Neudörfl und Deutschkreutz in der BVZ Burgenlandliga bleiben, würde es lediglich einen Absteiger geben.

Selbst in diesem Fall wäre es schwer, denn der Rückstand auf den Nicht-Abstiegsplatz vor den ausstehenden drei Spielen beträgt vier Punkte. Zu den Gegnern zählen mit Unterfrauenhaid und Großwarasdorf allerdings noch zwei direkte Konkurrenten.

Und: Acht Treffer in den letzten vier Spielen zeugen von einer gewissen Offensivqualität. Noch ist es also zu verhindern und Trainer Meitz zuzutrauen, dass der „90er“ nicht im Fußballkeller gefeiert werden muss.