Erstellt am 24. Juni 2015, 09:15

von Alfred Wagentristl

Nur der natürliche Lauf der Dinge …. Alfred Wagentristl über den schweren Weg der Antauer Funktionäre.

Freund und „Feind“ aus der Fußballszene werden vom Einstellen des Erwachsenen-Spielbetriebs in Antau betroffen sein. So war es bei Baumgarten, so war es damals bei Krensdorf, so ist es selbstverständlich auch beim SV Antau. Schwarzmaler prognostizieren negative Auswirkungen auf das Dorfleben: Im Falle eines Vereinssterbens wird sich Anonymität breitmachen, das durchschnittliche Übergewicht bei Kindern deutlich steigen, und so weiter …
Die Entwicklung wird aber bei weitem nicht so einen dramatischen Verlauf nehmen. Im Falle von Antau ist es ohnehin so, dass die Kinder nach wie vor die Gelegenheit haben, Fußball zu spielen. In Zukunft wird möglicherweise sogar die Betreuung des einzelnen Spielers verbessert, weil die ganze Energie in die Arbeit mit den Talenten fließt. Sollte auch diese Möglichkeit in einem Ort wegfallen, werden sich die Kids – sofern sich die Eltern Gedanken um die Gesundheit ihres Nachwuchses machen – einen anderen Verein suchen. Vielleicht freut sich der Tennisverein oder eben der benachbarte Fußballverein, wie im Falle des SV Antau, der SV Wulkaprodersdorf. Angeblich sind sich bereits vier ehemalige SVA-Kicker mit den Nachbarn einig. Das Verhältnis aktiver inländischer Fußballer zu aktiven Vereinen stimmt seit längerem nicht mehr und korrigiert sich mit Vereinsschließungen in eine gute Richtung. Des einen Freud, des anderen Leid…