Erstellt am 02. Oktober 2013, 09:33

Pedalritter mit Nebenwirkungen. Kim Roznyak über das Radfahren im Mittelburgenland.

Für den Tourismus im Bezirk sind die Radwege sehr wichtig. Immerhin erfasst das Radwegenetz im Mittelburgenland rund 300 Kilometer. Es gibt auch einen Online-Tourenguide, der mit dem Handy abgerufen werden kann – dieser wird von den Gästen sehr gut angenommen.

Nun ergab eine Studie des Verkehrsklubs Österreich auf Basis von Daten der Statistik Austria, dass 76 Prozent der Mittelburgenländer sehr oft mit dem Fahrrad unterwegs sind – und somit das höchste Ergebnis im Burgenland erzielten. Denn die Nordburgenländer kommen auf 70 und die Südburgenländer gar „nur“ auf 61 Prozent.
Diese hohe Radfahrquote im Mittelburgenland kommt aber auch daher, dass der öffentliche Verkehr nicht so gut ausgebaut ist wie in den anderen Teilen des Landes.

Des „Menschens Leid“, dass öfter zum Drahtesel gegriffen werden muss, ist des Körpers Freud, denn wenn man vermehrt mit dem Fahrrad unterwegs ist, tut man viel Gutes für Körper und Geist. Und nebenbei kann man damit auch gleich die Umwelt schonen.