Erstellt am 21. November 2012, 00:00

Rechnung mit der Umwelt gemacht. Michaela Grabner über die Forcierung alternativer Energieträger. Dass man auch mit lokalen Initiativen viel erreichen kann im Sinne der Umwelt, zeigt eine Milchmädchenrechnung, die anlässlich 15 Jahre Fernwärme Oberloisdorf angestellt wurde.

Dass man auch mit lokalen Initiativen viel erreichen kann im Sinne der Umwelt, zeigt eine Milchmädchenrechnung, die anlässlich 15 Jahre Fernwärme Oberloisdorf angestellt wurde. Demnach hat Oberloisdorf im Gegensatz zu Österreich das Klimaschutzziel erreicht. Denn legt man die 30 Millionen Tonnen Kohlendioxid, die zur Erreichung des beim Klimaschutzgipfel in Kyoto festgelegten Ziels noch eingespart werden müssen, auf Oberloisdorf um, dann wären dies 3.000 Tonnen. Die Fernwärme hat bisher aber bereits 4.500 Tonnen Kohlendioxid Einsparung gebracht.

In Deutschkreutz sollen nun neun weitere Windräder gebaut werden. Schon jetzt wird mit den acht bestehenden so viel Strom erzeugt, dass man den ganzen Bezirk mit „sauberem“ Strom versorgen könnte.

Alternative Energieträger bringen daher nicht nur Unabhängigkeit von Ölscheichs und Wertschöpfung für die Region, sondern vor allem auch sehr viel für eine intakte Natur und ein gesundes Lebensumfeld. Diese Energie-Rechnung wird nicht zuletzt mit der Umwelt gemacht.

m.grabner@bvz.at