Erstellt am 15. Mai 2013, 08:32

Reichtum der kleinen Dörfer. Michaela Grabner über die hohe Bereitschaft zur Freiwilligkeit.

In Deutschkreutz entsteht eine Jakobuskapelle in Strohballenbauweise – gebaut wird sie von Freiwilligen. In Lebenbrunn haben die Feuerwehrleute im Zuge der Vergrößerung ihres Feuerwehrhauses schon über 2.000 unentgeltliche Arbeitsstunden geleistet und bis zum Bauende werden es sicher noch um einige mehr werden. Dies sind nur zwei aktuelle Beispiele für etwas, das in der Region Gott sei Dank noch alltäglich ist: Der Wunsch, seinem Heimatort etwas zurückzugeben, die Bereitschaft, sich für die Gemeinschaft einzubringen und nicht nur sein persönliches, sondern auch das öffentliche Lebensumfeld aktiv mitzugestalten.

Ob Jugendheime oder Sportplatzgebäude, Feuerwehrhäuser, Kirchenrenovierungen oder Ortsbildgestaltung: Vieles wäre für die Gemeinden wohl nur sehr schwer oder vielleicht gar nicht zu finanzieren, wenn Leute nicht unentgeltlich ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen oder freiwillig bei Veranstaltungen kochen, kellnerieren und ausschenken würden, um Spendengelder für Projekte zu lukrieren. Gäbe es die Bereitschaft zur freiwilligen Tätigkeit nicht, gäbe es sehr vieles in den Dörfern nicht.