Erstellt am 08. Januar 2015, 06:43

von David Hellmann

Relegation dort, wo es Sinn macht. David Hellmann über die Vorteile einer Relegation im Unterklassenfußball.

Das Streitthema Relegation gewinnt nach der starken Hinrunde des SC Ritzing an Aktualität. Im Fall der Regionalliga begleitet die Relegation allerdings ein fahler Beigeschmack. Kein Wunder, immerhin wird damit der Direktaufstieg des Meisters verhindert, was einer sportlichen Farce gleichkommt.

Eine Relegation per se birgt allerdings auch viel Positives. Prominentes Beispiel dafür ist ihre Wiedereinführung in der deutschen Bundesliga, von der vor allem die Fans profitierten.

Wäre eine Einführung der Relegation auch im burgenländischen Unterklassenfußball vorstellbar? Am direkten Auf- bzw. Abstieg der Meister bzw. Letztplatzierten darf nicht gerüttelt werden. Aber warum nicht etwa den Zweiten der 2. Klasse gegen den Vorletzten der 1. Klasse um Auf- und Abstieg spielen lassen?

Die genauen Konstellationen würden sich jedoch erst durch die Anzahl der Landesliga-Absteiger ergeben. Der Fokus des Bezirksfußballs wäre auf wenige Sportplätze gerichtet. Spannung und Zuschauerinteresse wären garantiert, was wiederum den Kassen der beteiligten Vereine zugutekommen würde.

Meisterschaften sind oftmals bereits früh entschieden, da würde eine Relegation am Ende der Saison nochmals ein Highlight garantieren. Es wäre zumindest einen Versuch wert.