Erstellt am 09. September 2015, 08:34

von Michaela Grabner

Richtiges Rezept fürs Krankenhaus. Michaela Grabner über personelle und konzeptuelle Maßnahmen im Spital.

Es kommt nicht alle Tage vor, dass neun neue Ärzte, darunter zwei Primarii, für ein Krankenhaus präsentiert werden – schon gar nicht in einem vergleichsweise kleinen Spital wie Oberpullendorf.

Das dem so ist, ist nach den Investitionen der vergangenen Jahre und dem millionenteuren Umbau des OP-Bereichs in den kommenden, ein weiterer Beweis dafür, dass die Patienten der Standortgarantie des Landes Vertrauen schenken dürfen. In der Vergangenheit sind immer wieder Gerüchte aufgetaucht, dass einzelne Abteilungen oder gar das Spital geschlossen werden sollen. Dem wurde durch die Tatsache, dass die Stelle des Chirurgie-Primars nach der Pensionierung von Friedrich Hofbauer nicht nachbesetzt wurde und die Interne nach dem Abgang von Felix Stockenhuber statt von einem eigenen Primar vor Ort im Rahmen einer Verbundlösung geleitet wurde, Nahrung gegeben. Die zwei neuen Primarii sorgen nicht nur dafür, dass sich dies ändert, sondern garantieren auch frischen Wind für die Weiterentwicklung der medizinischen Leistungen: Das richtige Rezept, um den Standort abzusichern und den Ruf des Hauses bei den Patienten positiv zu beeinflussen.