Erstellt am 04. Mai 2011, 00:00

Salzer dirigierte mit viel Format. Am vergangenen Wochenende sah man bei den Unparteiischen Licht und Schatten. Positiv hervorzuheben ist Christian Salzer, der das Spiel Horitschon gegen Neuberg leitete. Wenn der Neuberger Obmann die Vereinsbrille abgenommen hätte, dann hätte vermutlich auch er bemerkt, dass keines der Teams benachteiligt wurde. Weder die Spieler noch der Unparteiische drängten sich in den Vordergrund.

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Am vergangenen Wochenende sah man bei den Unparteiischen Licht und Schatten. Positiv hervorzuheben ist Christian Salzer, der das Spiel Horitschon gegen Neuberg leitete. Wenn der Neuberger Obmann die Vereinsbrille abgenommen hätte, dann hätte vermutlich auch er bemerkt, dass keines der Teams benachteiligt wurde. Weder die Spieler noch der Unparteiische drängten sich in den Vordergrund.

Anders ging es in Ritzing und Oberpullendorf zu. Das junge Schiedsrichtertrio, dass auf das Ostliga-Duell Ritzing gegen Columbia losgelassen wurde, war völlig überfordert. Ein Linienrichter ließ sich auf Diskussionen mit dem Wiener Trainer ein und der Spielleiter hatte seine Not, das Spielgeschehen zu überblicken. Fußball ist sicherlich kein Murmelspiel und vor allem die Zuschauer wollen Action sehen, aber in Ritzing wurde teilweise schon zu hart gespielt und Schuld daran war der Referee, dem alles über den Kopf wuchs. In Oberpullendorf pfiff ein ungarisches Team, das einfach an der Sprachbarriere scheiterte. Hätten die drei Referees alles verstanden, wären die beiden Ersatzbänke völlig leer gewesen. Ohne Sprachkenntnis ist von diesem Austausch völlig abzusehen.

o.gansrigler@bvz.at