Erstellt am 06. April 2011, 00:00

Schade um den Lizenzantrag. Der SC Ritzing/Lackendorf scheint den Lizenzantrag für die Bundesliga doch verfrüht zurückgezogen zu haben. Obmann Harald Reißner wollte den Antrag eigentlich nur im Sinne eines Probelaufs für die kommenden Jahre stellen.

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Der SC Ritzing/Lackendorf scheint den Lizenzantrag für die Bundesliga doch verfrüht zurückgezogen zu haben. Obmann Harald Reißner wollte den Antrag eigentlich nur im Sinne eines Probelaufs für die kommenden Jahre stellen. Der Arbeitsaufwand war dann scheinbar doch zu groß, um nur einen Testlauf durchzuführen. Mehr als 200 Seiten hätten die Funktionäre des SC Ritzing für die Bundesliga-Lizenz, die zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen in die Erste Liga berechtigt, aufarbeiten müssen.

Der Obmann war überzeugt, dass seine Mannschaft erst in den kommenden Jahren nach den Sternen der Ostliga hätte greifen können, da Parndorf Herbstmeister wurde und die Ambitionen der Nordburgenländer ganz klar definiert sind. Nachdem das Duo Parndorf und Horn aber Woche für Woche strauchelt und Ritzing nun nur noch einen Zähler hinter dem aufstiegswilligen Duo liegt, muss man feststellen: Schade, dass Obmann Reißner sein Gesuch für die Lizenz zurückzog. Seine Mannschaft hätte heuer gute Karten im Kampf um den Relegationsplatz. Was bleibt, ist die Hoffnung, dass die Chance für die Ponweiser-Elf auch in der nächsten Saison bestehen bleibt.

o.gansrigler@bvz.at