Erstellt am 24. August 2011, 08:00

Schnelle Autos, schnelles Geld?. KIM ROZNYAK über das „Blitzen“ in den Gemeinden.

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Das Ortsgebiet ist keine Formel 1-Strecke. Leider gibt es immer noch zu viele „Rennfahrer“ auf den Straßen, die sich nicht an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen im Ort halten.

Bald könnte es grünes Licht geben, dass die Gemeinden Radarboxen verwenden dürfen und aus diesem Umstand Gewinn schlagen. Ein Radargerät im Ortsgebiet würde jedoch keinen Fußgänger oder Radfahrer vor diesen sogenannten „Rennfahrern“ schützen, sondern nur eine fette Geldstrafe bringen. Wirklich abschrecken würde es vermutlich nur wenige Raser.

Die Gemeindekassen sind zwar vielerorts leer, doch hier stellt sich dann die Frage, ob eine Gemeinde das Recht besitzt, Profit aus dieser Maßnahme zu schlagen. Beim „Blitzen“ sollte man zwischen Einnahmen und Abzocke differenzieren. Dem Gesetzesentwurf nach würden sich die Gemeinden 80 Prozent der Bußgelder sichern. Ob nun diese geplante Gesetzesnovelle in den einzelnen Gemeinden eingeführt wird oder nicht, muss jede Gemeinde für sich selbst entscheiden. Dennoch wäre mehr Disziplin dieser sogenannten Rennfahrer sinnvoller — für mehr Sicherheit im Ortsgebiet.

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k.roznyak@bvz.at