Erstellt am 29. Februar 2012, 08:13

Sparpläne zum Einsparen?. MICHAELA GRABNER über die geplante Verlegung des Bezirksgerichts.

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Die Rechnung über das Bezirksgericht hat das Ministerium ohne die Bürger gemacht. Dass ein Sparpaket angesichts der Staatsschulden notwendig ist, ist verständlich oder sollte es zumindest sein. An welchem Ende gespart werden soll, darüber scheiden sich aber die Geister.

Fakt ist, dass der Parteienverkehr beim Gericht durch die geplante Standortverlegung nach Oberwart erheblich erschwert wird. Bei Scheidungsverfahren beispielsweise heißt dies die rund 50 Kilometer lange Strecke nach Oberwart und retour mehrmals zurücklegen zu müssen. Wer kein eigenes Auto hat, tut sich noch schwerer, weil der öffentliche Verkehr in den Süden eher spärlich ausgebaut ist.

Und bei all dem stellt sich die Frage, worin überhaupt die Ersparnis liegt, da für die Mitarbeiter aus Oberpullendorf in Oberwart erst zusätzliche Räumlichkeiten geschaffen werden müssen.

Aus Sicht der Bevölkerung hätte man sich daher diese Sparpläne wohl sparen können.

KOMMENTAR

m.grabner@bvz.at