Erstellt am 04. Februar 2015, 08:59

von Jochen Schütz

Doppelte Gefahr für den Abstieg. Jochen Schütz über die Gefahr einer Superliga-Kegel-Saison ohne Mittelburgenländer.

Die Kegel-Saison kommt in die interessanteste Phase. Heiße Spiele stehen in dieser spannenden Zeit für die Spieler und Funktionäre aus Ritzing und Kleinwarasdorf an der Tagesordnung. In der kommenden Saison könnte der Bezirk Oberpullendorf mit zwei Klubs oder gar keinem Verein in der höchsten österreichischen Spielklasse vertreten sein. Ritzing verfügt zwar über die notwendige Infrastruktur – eine Plattenbahn –, steht jedoch mitten im Abstiegskampf. Auch wenn man mit dem Sieg gegen Lambach einen Schritt Richtung Ligaerhalt gemacht hat.

Am Wochenende steht jedoch die nächste wichtige Begegnung gegen Jenbach am Programm. In Kleinwarasdorf läuft zwar sportlich alles nach Plan, allerdings benötigt der Verein in der kommenden Saison eine Plattenbahn, um ligatauglich zu sein. Dazu müsste die bestehende Anlage umgebaut oder der Spielort nach Ritzing verlegt werden. Somit kämpfen beide Vereine mit ihren Lastern. Der eine sportlich, der andere abseits der Bahn. Rein sportlich wäre es ein Fiasko, wenn beide mittelburgenländischen Vereine in der kommenden Saison nicht in der Superliga vertreten wären. Denn schließlich (zumindest im Falle von Kleinwarasdorf) sollten die besten Mannschaften, und nicht jene mit der besten Infrastruktur, in der Superliga spielen.