Erstellt am 27. Mai 2015, 09:42

von Jochen Schütz

Ein Schritt in die richtige Richtung. Jochen Schütz über die gute Entwicklung im Kegelsport mit burgenländischer Beteiligung.

Der Bezirk Oberpullendorf gehört im Kegelsport zu Österreichs Spitze. In den drei Bundesligen sind insgesamt 30 Teams vertreten, davon kommen sieben aus unserem Bezirk. Auch international macht der österreichische Kegelsport nun einen Sprung nach vorne – nicht zuletzt, weil der Verband den Spitzensport mehr fördert.

Nur ein Beispiel: Bei der Kegel-WM in Deutschland holte man das erste Mal bei den Herren eine Medaille. Nach 2011 bei den Damen ist das der nächste große Erfolg für die Spieler und Verantwortlichen des ÖSKB. Schön zu sehen ist auch, dass mit Martin Janits ein Spieler aus Kleinwarasdorf und der Rohrbacher Roman Gerdenitsch, der für den SKC Sonnensee Ritzing abräumt, mit dabei waren. Im Halbfinale durfte sich Janits mit dem wohl besten Kegler der Welt, dem Serben Vilmos Zavarko, messen.

Rosige Aussichten also, vor allem auch, weil Präsident Ludwig Kocsis weiter in die „jungen Rohdiamanten“ investieren will, um bald einen rot-weiß-roten Weltmeister küren zu können. Das Problem an der vermeintlich runden Sache: Unter der Oberfläche herrscht innerhalb der österreichischen Kegel-Funktionärsgemeinde aber Uneinigkeit und Spannung. Ganz unabhängig der Schuldfrage bleibt festzuhalten: Ohne eine gemeinsame Sprache wird auch der österreichische Kegelsport ins Stocken kommen.