Sieggraben , Weppersdorf

Erstellt am 19. Juli 2017, 02:06

von Michael Heger

Eine Basis für die nötige Breite. Michael Heger über den neuen Trend der Vereine der 1. Klasse Mitte – weg von der Legionärsflut.

Die Sommer-Transferzeit ist gelaufen. Bis auf wenige Ausnahmen ist in der 1. Klasse Mitte ein absolut wünschenswerter Trend zu sehen. Einige Vereine setzen vermehrt auf österreichische Spieler, reduzierten die Anzahl der ausländischen Akteure drastisch.

In Sieggraben war es ein absoluter Wunsch von Trainer Philipp Schordje, der seine Kontakte nach Niederösterreich spielen ließ und mehrere Spieler aus dem benachbarten Bundesland an Bord holte. Im Gegensatz dazu wurden mehrere ungarische Legionäre abgegeben. In Weppersdorf geht man noch einen Schritt weiter.

Der neue Vorstand setzt vermehrt auf die einheimischen Spieler. Laszlo Bence Poor, der bereits seit Akademie-Zeiten im Burgenland spielt und auch hier zur Schule ging, kann hier getrost als Eigenbau bewertet werden. Auch in Neutal wurden zwei Legionäre abgegeben, kein Neuer kam dazu.

Natürlich gibt es auch in dieser Transferzeit gegenteilige Beispiele, es besteht aber die Hoffnung, dass der Trend, eher den eigenen Spielern eine Chance zu geben, auch in Zukunft anhält. Besonders, wenn besagte Klubs mit der Philosophie Erfolg haben, könnte dieser Fall eintreten. Für die Zukunft des österreichischen Fußballs wäre ein Forcieren an rot-weiß-roten Kickern jedenfalls wichtig. Schließlich geht es vor allem um eines: die nötige Breite.