Erstellt am 28. Januar 2015, 08:31

von Michael Heger

Vernunft ist in der Finalphase gefragt. Michael Heger über die noch anstehenden Transferaktivitäten.

Kommenden Montag (2. Februar) um Punkt Mitternacht schließt sich das Transferfenster im Amateurfußball. Da die Transferzeit bereits am 1. Jänner begann, somit schon mehr als zwei Drittel der Zeit vorüber sind, sollte man meinen, dass schon die meisten Klubs ihre Schäfchen im Trockenen haben. Viele Vereine denken oder dachten auch schon, dass sie ihre Transferaktivitäten abgeschlossen hätten, doch sie wurden in der letzten Woche von Überraschungen heimgesucht.

Von plötzlichen Auslandsaufenthalten über berufliche Veränderungen bis hin zu Verletzungen reicht die Bandbreite der Spielerabsagen an die jeweiligen Vereine. Solche kurzfristigen Änderungen machen aber nicht nur den direkt betroffenen Funktionären und Trainern das Leben schwer, sondern auch den anderen Vereinen, denn irgendwo müssen die kurzfristig verpflichteten Spieler – um nicht von Notkäufen zu sprechen – ja herkommen.

Oft wird dann (zu) tief in die Tasche gegriffen oder bei Klubs „gewildert“, die das gar nicht witzig finden – so entwickelt sich eine Spielwiese für Kicker, die bewusst lange Pokern und das große Geld wittern. Keine leichte Phase, aber auch in dieser Zeit sollte die Vernunft siegen. Nur das zahlt sich schlussendlich aus …