Erstellt am 23. Juli 2014, 09:51

von Michael Heger

Viele Sorgen für die Vereine. Michael Heger über die Sinnhaftigkeit des derzeitigen BFV-Cup-Formats.

Am vergangenen Wochenende fand die erste Runde des diesjährigen Raiffeisen-Cups des BFV statt. Die Spiele in der Gruppe Mitte brachten teils überraschende Ergebnisse, viele sogenannte Favoriten taten sich schwer, weiterzukommen oder schieden sogar aus. Der Zuspruch der Zuschauer blieb leider aus. Zum Teil verirrten sich nicht einmal 100 Zuseher auf die Plätze. Ein Bild, das nach dem letzten Cup-Finale in Ritzing als Déja-Vu vorkommt.

Auch dass gleich zwei Runden hintereinander in der sehr kurzen Sommer-Vorbereitungszeit gespielt werden, macht die Vereinsfunktionäre und Trainer nicht gerade glücklich. Bei den Cup-Startern weiß man nicht, wann, wo und gegen wen man am Wochenende vor Saisonstart spielt. Durch den engen Terminplan ist bei einem Feld von vier Teams keine andere Lösung möglich, daher müsste man, um etwas zu ändern, das Cup-Format überdenken.

Neu-Regelung? Wünschenswert wäre es. Gerade die Vereine, die auch im ÖFB-Cup vertreten sind, trifft es am härtesten. Anstatt sich seine Vorbereitungsgegner nach sportlichen oder vielleicht sogar wirtschaftlichen Kriterien aussuchen zu können, ist man dreimal dem Losglück überlassen und tritt gegen Zufallsgegner an. Das kann aufgehen – oder eben auch nicht.