Erstellt am 25. September 2013, 10:06

Tierische Paragrafen. Elisabeth Tritremmel über die neue Hunde-Verordnung in Weppersdorf.

Der Hund ist ja bekanntlich der beste Freund des Menschen. Aber ist er das auch dann noch, wenn er sein „Geschäft“ in der Öffentlichkeit verrichtet und Herrchen oder Frauchen das dann wegräumen sollen oder gar müssen?

In Weppersdorf hat man sich nach einigen Beschwerden dazu entschlossen, im Gemeinderat eine Verordnung zu beschließen, um eine Handhabe gegen die „schwarzen Schafe“ unter den Tierhaltern in der Gemeinde zu haben. Hier soll auch geregelt sein, dass Hunde an der Leine geführt werden müssen oder einen Beißkorb tragen müssen, wenn sie zu öffentlichen Veranstaltungen gehen.

Nicht alles muss gesetzlich geregelt oder verordnet sein – zumindest solange alles gut funktioniert. Die Nachbarn, die nächtelang von Hundegebell wach gehalten worden sind, oder diejenigen, die, ohne ein Tier zu halten, unfreiwillig tierische Hinterlassenschaften wegräumen müssen, werden aber dankbar sein. Mit einem gewissen Maß an Eigenverantwortung ließe sich verhindern, dass sich Nachbarn wie Hund und Katze in die Haare bekommen.