Erstellt am 11. Mai 2011, 00:00

„Unbegrenzte“ Mobilität. MICHAELA TANZLER über die geplanten Verbindungsstraßen nach Ungarn.

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Zusammenwachsen kann man nur, wenn es irgendwo eine Verbindung gibt. Wenn die mittelburgenländischen Gemeinden mit ihren Nachbargemeinden in Ungarn also wieder zusammenwachsen wollen, bedarf es neben persönlicher Kontakte, auch der Möglichkeit, diese Kontakte auf unkomplizierte Weise zu leben.

Es ist daher begrüßenswert, dass in einem grenzüberschreitenden Projekt regionale Straßenverbindungen zwischen Zsira und Sopronhorpács auf ungarischer sowie Nikitsch und Lutzmannsburg auf österreichischer Seite hergestellt bzw. renoviert werden sollen. Denn dadurch erspart man sich eventuelle lange komplizierte Umwege. Dass die neuen grenzüberschreitenden Wege mit Rücksicht auf das Thermengebiet in Lutzmannsburg und auf das bestehende Rad- und Skaterroutennetz in der Region erfolgen, ist dabei hinsichtlich des Tourismus ein kluger Schachzug, denn niemand sucht Erholung direkt an einer „Durchzugsroute“. Dennoch sind diese Verbindungen auch ein Gewinn für den Tourismus. Denn neben den Einheimischen bieten sie auch den Gästen „unbegrenzte“ Mobilität.

m.tanzler@bvz.at