Erstellt am 26. März 2014, 08:24

von Michaela Grabner

Unbezahlbar und doch bezahlbar. Michaela Grabner über die Trinkwasserversorgung in der Region.

Es scheint selbstverständlich zu sein, dass sauberes Wasser aus dem Wasserhahn kommt, sobald man diesen aufdreht. Ist es aber nicht. Beinahe 900 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Wasser.

Dass dies in der Region aber doch so ist, ist den Wasser- und Abwasserverbänden und den Wassergenossenschaften sowie einigen Selbstversorger-Gemeinden zu verdanken. Der Wasserverband Lockenhaus und Umgebung hat anlässlich des internationalen Tags des Wassers am 22. März zu einem Tag der offenen Tür eingeladen, um aufzuzeigen, welche „Maschinerie“ eigentlich hinter dem sauberen Glas Wasser und der Reinigung der Schmutzwässer aus den Haushalten steht.

Kilometerlange Leitungsnetze, Hochbehälter, UV-Sicherheitsaufbereitungsanlagen, Pumpwerke – all dies verursacht enorme Kosten bei der Trinkwasserversorgung. Wasser ist das wohl wichtigste Grundnahrungsmittel, doch ginge es um Kostenwahrheit, wäre es wohl eher ein Luxusgut. Aber Wasser muss für den einzelnen bezahlbar bleiben, auch wenn der gesicherte Zugang zu sauberem Wasser im übertragenen Sinn unbezahlbar ist.