Erstellt am 21. Mai 2014, 07:00

von Michaela Grabner

Unterstützung für die Helfer. Michaela Grabner über eine Belohnung für freiwilliges Engagement.

Polizei, Straßenverwaltung, Behörde – sie alle haben am Freitag mitgeholfen, eine Katastrophe größeren Ausmaßes im Bezirk zu verhindern. Besonders hervorzustreichen sind dabei aber die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die dies nicht getan haben, weil es ihr Beruf ist, sondern weil es ihre Berufung ist.

Dafür dass sie geholfen haben und viele bis spät in die Nacht oder bis zum nächsten Morgen im Einsatz gestanden sind und auch einen Großteil der Aufräumarbeiten übernommen haben, müssen sich sehr viele auch noch einen Urlaubstag oder Zeitausgleich nehmen.

Dass die Betriebe, in denen oft mehrere Feuerwehrleute beschäftigt sind, nicht einfach die Einsatzbereitschaft ihrer Florianis „schlucken“ können, ist klar. Denn das Geschäft muss laufen, auch wenn die Feuerwehrleute zum Einsatz rennen.

Allerdings ist die öffentliche Hand gefordert, den freiwilligen Helfern zu helfen. Es muss ein Modell gefunden werden, dass Arbeitgebern (finanziell) Anreize schafft, ihre Feuerwehrleute im Ernstfall freizustellen. Denn es kann nicht der richtige Ansporn für freiwilliges Engagement sein, dass man für seine Hilfe auch noch bestraft wird.