Erstellt am 12. November 2013, 23:59

Viel Routine für den Klassenerhalt. Otto Gansrigler über den Verbleib von Mario Majstorovic beim SV Draßmarkt. Weil der Protestausschuss des BFV die verhängte Sperre gegen Mario Majstorovic (Verdacht der Wettmanipulation im Jahr 2009 während seiner Zeit als Kapfenberg-Profi)

Weil der Protestausschuss des BFV die verhängte Sperre gegen Mario Majstorovic (Verdacht der Wettmanipulation im Jahr 2009 während seiner Zeit als Kapfenberg-Profi) aufgrund seines Geständnisses von 15 Spiele in eine sechsmonatige Zeitstrafe umwandelte, ist man in Draßmarkt wieder guter Dinge. Majstorovic ist somit nur noch für das Frühjahrsauftaktspiel gesperrt. Danach darf er wieder eingesetzt werden.

Einziges Manko: Der Routinier kann zwar wieder voll mittrainieren, darf aber auch nicht bei Testspielen eingesetzt werden. Wenn er in der Vorbereitung aber sonst voll involviert ist, ist der Schritt der Draßmarkter durchaus nachvollziehbar. Denn: Mario Majstorovic hat in den wenigen Einsätzen für die nunmehrige Elf von Peter Herglotz bewiesen, dass er die Defensive stabilisiert und die nötige Ruhe ausstrahlt.

Vielleicht ist auch wieder mit Einsätzen von erfahrenen Leuten wie Herbert Gager oder Norbert Schweitzer zu rechnen. Es könnte aber noch einen weiteren Routinier auf dem Spielbericht geben. Der SV Draßmarkt hat Muhammet Akagündüz angemeldet. Noch darf er als Akademietrainer laut ÖFB-Regulativ nicht spielen, aber das könnte sich ändern. Fakt ist: Mit vier solchen Routiniers wird Draßmarkt schwer zu knacken sein.