Erstellt am 20. April 2011, 00:00

Viel Wirkung ohne viel Geld. MICHAELA TANZLER über ein tolles Projekt für Kinder und Senioren.

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Eine Generationenschule, wo Jugendliche zum Beispiel Älteren den Umgang mit dem Computer beibringen und ältere Menschen den Jugendlichen alte Handwerkstechniken, ist eine der Projektideen der Stadterneuerung. Ein Projekt, das eine ähnliche Richtung einschlägt, ist jenes der dritten Klasse Volksschule, die regelmäßig gemeinsame Aktivitäten mit den Bewohnern des Altenwohnheims durchführt. Das besondere an diesem Projekt ist seine Nachhaltigkeit, da die Projektdauer zwei Jahre beträgt.

Und es stellt für beide Seiten eine Bereicherung dar. Die Kinder lernen zum Beispiel beim gemeinsamen Kochen alte Rezepte von den älteren Menschen. Sie erwerben soziale Kompetenzen und eine Scheu im Umgang mit älteren, vielleicht auch gebrechlichen oder anderen hilfsbedürftigen Menschen kommt gar nicht erst auf. Für die älteren Menschen bedeutet das Projekt Abwechslung, Freude, das Gefühl dazuzugehören und sich geistige Fitness zu bewahren. Das Projekt ist also ein erster Schritt zu einem der Ziele der Stadterneuerung: „Gut und gerne jung sein und älter werden“. Und es zeigt, dass Stadterneuerung auch möglich ist, ohne immer gleich tausende Euros auszugeben.

m.tanzler@bvz.at