Erstellt am 07. Mai 2014, 09:14

von Michaela Grabner

Viele Euros aus Brüssel roll(t)en. Michaela Grabner über Chancen durch die Europäische Union.

Was haben der Naturlehrpfad Mühlbach Lutzmannsburg, die Sonnentherme, das Veranstaltungszentrum Lackenbach, die Swarco Futurit Neutal, die Waldquelle Kobersdorf und die Pflegehelferinnenausbildung gemeinsam?

Alle diese Unternehmen bzw. Projekte haben von Förderungen der Europäischen Union profitiert. Würde man eine Umfrage machen, was den Menschen als erstes zur EU einfällt, würden wahrscheinlich Kuriositäten wie die Festlegung der Gurken-Krümmung, der Marmeladen-Streit oder das für viele ärgerliche Glühbirnenverbot genannt.

Natürlich hat die EU ihre Nachteile. Angesichts solcher Themen, die sich gut am Stammtisch diskutieren und zerpflücken lassen, übersieht man aber leicht die positiven Seiten: Das gemeinsame Arbeiten an globalen Problemen wie dem Klimaschutz oder die Impulse, die Gelder aus Brüssel gerade in der Region ausgelöst und die zu mehr Lebensqualität geführt haben.

Und ein wesentlicher Faktor dieser Lebensqualität, der vor dem Hintergrund der Situation in der Ukraine besonders bewusst sein sollte, ist, dass in der EU leben gleichbedeutend ist mit einem Leben in einer friedlichen Region.