Erstellt am 09. März 2016, 10:09

von Jochen Schütz

Vom Europacup bis zum Abstieg. Jochen Schütz über die letzten beiden Runden in der Kegel- Superliga.

„Und täglich grüßt das Murmeltier“ heißt ein weltberühmter Film, bei dem sich die Tage immer wieder wiederholen. Auch beim SKC Kleinwarasdorf grüßt nun das „Murmeltier“. Genauso wie in der letzten Saison kommt es wieder zum entscheidenen Spiel um das Europacup-Ticket zwischen Kleinwarasdorf und dem Post SV, wiederum auf der Kleinwarasdorfer Kegelanlage.

Letztes Jahr forderten die Wiener sogar ein anderes Schiedsrichterteam an, um etwaige strittige Situationen „unparteiisch“ bewerten zu lassen. Man kann daher gespannt sein, ob die Wiener auch heuer wieder in die „Trickkiste“ greifen werden. Für Kleinwarasdorf ist auf jeden Fall ein Sieg Pflicht, um das Mindestsaisonziel – Platz drei und die internationale Bühne – zu erreichen. Läuft alles wie im Vorjahr, werden die Mittelburgenländer gewinnen. Kommt es anders, hängt der Haussegen sicherlich ein wenig schief.

Beim Letzten SKC Ritzing hingegen wäre es eine Überraschung, würde man den Relegationsplatz noch erreichen. Dazu verlief die Meisterschaft auf einer viel zu schiefen Ebene. Daher sollte man das Augenmerk schon auf die kommende Saison in der 1. Bundesliga richten und sich punktuell verstärken, um nicht wieder am hinteren Ende zu finden zu sein.