Erstellt am 22. Dezember 2010, 00:00

Vorbeugen zahlt sich aus. MICHAELA TANZLER über das neue Brandmeldesystem beim UDB.

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Investitionen von 45.000 Euro sind eine stolze Summe für eine kleine Kamera, die Sperrmüll „bewacht“. So viel Geld hat der Umweltdienst Burgenland in ein neues modernes Brandmeldesystem installiert, dessen Herzstück eine Infrarot-Thermobildkamera ist. Eine ganze Menge Geld, um zu verhindern, dass Müll brennt. Der eine oder andere wird sich daher vielleicht denken, wieso man das Zeug nicht einfach abbrennen lässt, da es ja nur Abfall ist. Doch die Vergangenheit hat gelehrt, dass man einen Brand teuer bezahlen muss.

Denn die dabei entstehenden Temperaturen hält auch die beste Folie nicht aus. Bei den beiden Bränden 2009 und 2010 wurde das Rundbogenzelt, indem der Sperrmüll gelagert wird, jedes Mal arg in Mitleidenschaft gezogen. In beiden Fällen entstanden Sachschäden von rund 50.000 Euro. Und dieser Schaden wäre noch weit höher, würde ein zu spät entdeckter Brand auf die Müllsplittinganlage Divitec übergreifen und diese zerstören oder zumindest den Betrieb lahmlegen. Die vorbeugenden Investitionen zahlen sich bereits aus, sobald der erste Brand verhindert werden kann.

KOMMENTAR

m.tanzler@bvz.at