Erstellt am 25. Mai 2011, 00:00

Was hat das für einen Sinn?. Den Sieggrabener wird diese Regelung sicher bitter aufstoßen, aber in Burgenland gibt es schon seit einigen Jahren keine Regel mehr, die besagt, dass ein Spiel bei einem Abbruch nur noch fertig gespielt wird.

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Jetzt führt man im Burgenland als Abstiegskandidat eine Viertelstunde vor Schluss mit 3:1 und dann funktioniert das Flutlicht der Hausherren, die zurückliegen, nicht mehr. Für den Tabellennachzügler, der schon drei Punkte vor Augen hatte, natürlich ein Wahnsinn. Nach BFV-Statuten gibt es keine Restspielzeit, sondern eine Neuaustragung. Sehr bitter für die Sieggrabener, welche die Punkte im Abstiegskampf hätten brauchen können. Die anderen Vereine, die im Keller der 1. Klasse stehen, empfanden das Ereignis als Glücksfall.

Im Burgenland werden abgebrochene Spiele immer neu ausgetragen, außer es sind nur noch rund fünf Minuten zu spielen und eine Mannschaft führt uneinholbar. Dann wird das Match, als komplett beendet, abgeschlossen. Fairer wäre in diesem Fall die Regelung, die in Niederösterreich noch besteht. Dort wird bei einem Spielabbruch nach mindestens 45 Minuten nur die Restspielzeit beim neuen Termin absolviert.

MEINE MEINUNG

OTTO GANSRIGLER über den Spielabbruch in Unterrabnitz.

o.gansrigler@bvz.at