Erstellt am 05. Dezember 2012, 00:00

Was kann/will man sich leisten?. Michaela Grabner über die sinkenden Schülerzahlen im Bezirk. Die sinkenden Schülerzahlen im Mittelburgenland – bis zum Jahr 2030 soll es um rund acht Prozent weniger Schüler geben (siehe Artikel rechts) – werden neuerliche Diskussionen

Die sinkenden Schülerzahlen im Mittelburgenland – bis zum Jahr 2030 soll es um rund acht Prozent weniger Schüler geben (siehe Artikel rechts) – werden neuerliche Diskussionen. über Schließungen einzelner Schulen entfachen. Während bei den Volksschulen nach wie vor die Richtlinie aufrecht ist, dass Ortsteilschulen unter zehn Kindern – ausgenommen zweisprachig geführte Schulen – geschlossen werden sollen, ist diese Thematik durch die Schaffung der Mittelschule in diesem Bereich unklar geworden. Bei den Hauptschulen war die Mindestschülerzahl mit neunzig festgelegt gewesen – eine Quote, der im Bezirk Oberpullendorf mit sehr viel Bedauern, Protesten und einiger Aufregung die Lackenbacher Hauptschule zum Opfer gefallen ist. Ob und welche Mindestschülerzahl es für Mittelschulen geben wird, steht derzeit noch nicht fest.

Die entscheidenden Fragen werden wohl folgende sein: 1) Wie viel Schule kann oder will sich die öffentliche Hand finanziell leisten? 2) Können es sich die Politiker frei nach dem Motto „Wahltag ist Zahltag“ überhaupt leisten, dieses Geld für die Schulen nicht in die Hand zu nehmen?

m.grabner@bvz.at