Erstellt am 18. Juni 2014, 09:43

von Dieter Dank

Wie die Faust aufs Auge. Dieter Dank über den Kobersdorfer Abstieg, der sich schon seit geraumer Zeit anbahnte.

Der Kobersdorfer Abstieg aus der 2. Liga Mitte ist nun bittere Realität. Dieses Schicksal nahm aber bereits schon in der Hinrunde seinen Lauf. Insgesamt setzte es in diesem Abschnitt zehn Niederlagen, mickrige zehn Punkte standen zu Buche. Die logische Konsequenz war der Abgang von Coach Dieter Sachs.

Unter Feuerwehrmann Roman Wessely lief es dann im Herbstdurchgang etwas besser. So konnten beispielsweise Mitabsteiger Loipersbach und Oberpullendorf besiegt werden. Trotz des Remis in Rohrbach warf Wessely aufgrund fehlender Perspektiven und der teils sehr laschen Einstellung einiger Akteure das Handtuch

Co-Trainer Roland Prandl übernahm das Team beim Heimsieg gegen Pilgersdorf. Als vierter Betreuer in dieser Spielzeit wurde der Georgier Giorgi Bidzinashvili in das Amt berufen. Diesem glückte mit dem Kantersieg gegen Ritzing 1b zwar ein traumhafter Einstand, das Ruder konnte aber auch er nicht herumreißen.

Trotzdem ergab sich in der letzten Runde die Chance, den Abstieg abzuwenden. Der Rest ist bekannt. Ein 2:0 in Schattendorf wurde im Finish noch aus der Hand gegeben – so gesehen passte auch das letzte Kapitel des schmerzhaften Gangs in die Erstklassigkeit wie die Faust aufs Auge.