Erstellt am 26. Januar 2011, 00:00

Will nicht hören sondern fühlen. MICHAELA TANZLER über die B61a als S31-Weiterführung.

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Für viele überraschend ruhig und sachlich verlief die Bürgerversammlung zur geplanten B61a, der Weiterführung der S31 als Landesstraße vom Kreisverkehr zwischen Oberpullendorf und Steinberg-Dörfl bis zur ungarischen Grenze. Emotionale Diskussionen der Vergangenheit über Trassenvarianten und Ausführung der Straße, blieben bei der vorwöchigen Versammlung in Unterloisdorf bis auf geäußerte Kritik an der Trassenführung bei der Siedlung Sonnriegel in Steinberg aus.

Dass es kein gröberes Veto gegen die geplante Trasse gegeben hat, wertete man seitens der Verantwortlichen des Landes als Zustimmung und gab die Detailplanung in Auftrag. Damit scheint man der Straße, die die vom Verkehr betroffenen Bürger schon lange als Entlastung ersehnen, einen entscheidenden Schritt näher gekommen zu sein. Man freut sich darüber, aber verhalten. Skepsis bleibt, die angesichts der Tatsache, dass vor einigen Jahren noch von einer Fertigstellung bis Rattersdorf im Jahr 2008 und vor etwa einem Jahr vor der Landtagswahl von einem Baubeginn 2010 gesprochen wurde, nicht verwundern sollte. Die Bürger wollen nicht mehr von der Entlastung hören, sie wollen sie fühlen.

KOMMENTAR

m.tanzler@bvz.at