Erstellt am 06. Juni 2012, 00:00

Wo blieb die Schützenhilfe?. Klar haben es sich die Mannschaften, die am Ende einer Saison den Gang in eine tiefere Liga antreten müssen, selbst zuzuschreiben. Doch oft vermissen die Fans und natürlich auch die Trainer sowie Kicker der jeweiligen Teams die nötige Schützenhilfe

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Klar haben es sich die Mannschaften, die am Ende einer Saison den Gang in eine tiefere Liga antreten müssen, selbst zuzuschreiben. Doch oft vermissen die Fans und natürlich auch die Trainer sowie Kicker der jeweiligen Teams die nötige Schützenhilfe aus den eigenen Reihen – sprich in der Ostliga würde man etwa auf die restlichen Burgenland-Teams zählen. Das war aber im Fall des SC Neusiedl nur bedingt so. Keiner erwartet, dass man Punkte von anderen Mannschaften geschenkt bekommt, das ist ja auch nicht legal. Aber es gibt auch einen erlaubten Weg, nämlich den, die Abstiegsgegner der Neusiedler aus Niederösterreich oder Wien zu besiegen und so dem NSC zu helfen. Da „versagten“ einige Vereine kläglich. Angeführt sei hier beispielsweise die 1:6-Pleite von Parndorf in Amstetten, als sich der (zu diesem Zeitpunkt noch) regierende Ostliga-Meister mit Fortdauer der Partie widerstandslos abschießen ließ.

Der „Abstiegs-Rattenschwanz“ riss am Ende auch Oberpullendorf in den Keller. Denn der vermeintlich rettende 14. Tabellenplatz in der BVZ Burgenlandliga wurde letztlich zum Fahrstuhl in die 2. Liga Mitte – so war und ist dieser Mannschafts-Strudel gleich mehrfach bitter.

o.gansrigler@bvz.at