Erstellt am 12. Dezember 2012, 00:00

Wo ist der Glanz des Hallenspiels?. Christian Pöltl über den verlorenen Hallenzauber im Bezirk. Das Hallenscheiberlspiel der Austria von einst ist legendär, über rekordverdächtige Zuseherzahlen bei Raikacup-Turnieren aus früheren Zeiten wird noch viel berichtet, doch der wahre Glanz des Hallenspiels scheint heute verflogen.

Das Hallenscheiberlspiel der Austria von einst ist legendär, über rekordverdächtige Zuseherzahlen bei Raikacup-Turnieren aus früheren Zeiten wird noch viel berichtet, doch der wahre Glanz des Hallenspiels scheint heute verflogen. Einzig Oberpullendorf, Steinberg und auch Underdog Unterpullendorf konnten beim aktuellen Raikacup durch gepflegtes Hallenspiel bestechen. Wie kann dem Hallenspiel nun der ansteigende Kampf des Spiels entzogen und stattdessen die spielerische Komponente gleichermaßen gefördert werden? Oftmals hört man sowohl bei Kampfmannschafts- als auch bei Nachwuchsteams, dass das Hallenspiel zugunsten einer längeren Pause vernachlässigt werde.

Die trainingsspezifischen Vorteile der Halle bleiben dabei außen vor. Die Schulung von Handlungsschnelligkeit, Reaktionsfähigkeit und technischen Fertigkeiten können in der Halle idealtypisch eingeübt werden, was speziell für junge lernfähige Spieler enorm leistungsfördernd wäre. Der Trainingsweg sollte daher vermehrt wieder in die Halle führen, was auch den Hallenturnieren spielerischen Glanz zurückverleihen könnte. Zudem sollten von Nachwuchsturnieren weg Schiedsrichter dazu angehalten werden, überharte Zweikämpfe zu unterbinden. Rassig bleibt das Hallenspiel nämlich ohnehin.

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