Erstellt am 09. Januar 2014, 23:59

von Michaela Grabner

Wohin des Weges im Tourismus?. Michaela Grabner über einen Schritt, der zu denken gibt.

Dass mit Deutschkreutz die größte Gemeinde aus dem Regionaltourismusverband austreten will, ist ein Schritt, der zu denken gibt. Denn jede Gemeinde weniger bedeutet eine Schwächung des Verbandes und könnte sich nachteilig auf die Tourismusregion insgesamt auswirken.

In Deutschkreutz argumentiert man, dass die Mitgliedschaft fast keine Vorteile gebracht hätte. In Zeiten, wo finanzielle Mittel immer weniger werden, muss man über die Effektivität seiner Ausgaben nachdenken dürfen. Der Verband hingegen leistet seit Jahren seinen Beitrag für den Tourismusstandort Mittelburgenland – vor allem im Marketing und der Projektabwicklung.

Dennoch sind kritische Stimmen aus anderen Orten nie verstummt, dass Ressourcen und Bemühungen zu sehr auf Lutzmannsburg konzentriert werden. Man kann auf den Schritt der Deutschkreutzer auf zwei Arten reagieren. Man könnte ihn als Rückschritt am gemeinsamen Tourismusweg sehen oder aber als Anstoß, eingefahrene Wege zu analysieren und neue zu finden. Nicht umsonst heißt es, dass wer aufhört besser werden zu wollen, aufhört gut zu sein.