Erstellt am 18. Juli 2012, 00:00

Zeugnis für die Gemeindekasse. KIM ROZNYAK über die neue Gemeinde- finanzstatistik.

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Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast, lautet ein Spruch, den sogar Mathematiklehrer verwenden. Auch bei der Gemeindefinanzstatistik scheint es manchmal so, dass sich jede Gemeinde auf das konzentriert, womit sie gut da steht – seien es eine positive freie Finanzspitze oder eine geringe Schuldenbelastung. Für den Ortsbewohner sind diese Statistiken meist aber gar nicht so wichtig: Für sie zählt, ob und wie schnell der neue Kindergarten gebaut oder wie flott das Schlagloch vor dem Haus repariert wird. Viele Gemeinden im Bezirk haben in den vergangenen Jahren viel in die Infrastruktur und andere Projekte investiert und können daher auch bei der jüngsten Statistik eher nicht mit „tollen Noten“ glänzen. Andere zäumen das Pferd von der anderen Seite auf und setzen nur das um, was sie auch „selbst“ finanzieren können. Dennoch – für die Gemeinden wird es immer schwieriger, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Die Finanzierungsrichtlinien werden strenger, die öffentlichen Gelder weniger. So kann man nur jeder Gemeinde gratulieren, wenn sie den Betrieb am Laufen erhält und da ist dann auch schon ein „Befriedigend“ sehr gut.

ta.zvb@kaynzor.k