Erstellt am 10. Dezember 2015, 12:00

von Michaela Grabner

Zum Erfolg mit Mut zur Kreativität. Michaela Grabner über Positiv-Beispiele in Gastronomie und Hotellerie.

In einer Zeit des Wirtesterbens, wo immer mehr Gasthäuser zusperren oder sich bei Pensionierungen keine Nachfolger finden, zeigt das Habe D'Ere, dass es auch anders gehen kann. 

Das Heurigen-Restaurant wurde vor fünfzehn Jahren quasi aus dem „gastronomischen Nichts“ heraus – zuvor befand sich am Standort ein Stoffgeschäft – auf die Oberpullendorfer Hauptstraße gestellt und ist stetig ausgebaut worden. Natürlich hat man gegenüber Wirtshäusern in kleinen Dörfern den Vorteil, dass man im Bezirksvorort situiert ist und dadurch mehr Laufkundschaft hat.

Aber das allein ist noch kein Erfolgsrezept wie man von anderen Lokalen weiß, die von der Bildfläche der Stadt verschwunden sind. Was den Erfolg des Habe D’Ere ausmacht, ist vielmehr die Kreativität, dem Gast neue (kulinarische) Erlebnisse zu verschaffen und so andere Wege zu gehen als andere Gastronomiebetriebe.

Einen völlig neuen Weg hat auch der Oberpullendorfer Günter Kurz mit seinem Thermenhotel in Lutzmannsburg eingeschlagen. Er will qualitätssteigernde Maßnahmen mithilfe von Investitionen durch Stammgästen umsetzen. Erfolg braucht genau diesen Mut zur Kreativität.