Erstellt am 16. März 2016, 09:28

von Michaela Grabner

Zurück in die Zukunft des Sonnenlandes. Michaela Grabner über eine weitere Runde im Kampf um eine besondere Tourismus-Marke.

Dass das Mittelburgenland von der touristischen Landkarte verschwinden könnte, hat 2010 für Aufregung gesorgt.

Man überlegte, die Tourismusvereinigungen der Bezirke Oberpullendorf, Oberwart, Güssing und Jennersdorf unter der Marke Südburgenland zu bewerben. Nach massiven Protesten von Mittelburgenlands Tourismusbetrieben, Gemeinden und Politikern, die gemeinsam um die Marke Sonnenland Mittelburgenland gekämpft haben, wurde von oberster Stelle im Land befugt, dass diese erhalten bleiben muss.

Nun verlangt das neue Tourismusgesetz neue Strukturen. Gründet sich im Bezirk kein Verband, fließen die Tourismuseinnahmen der Gemeinden ab 2017 direkt an den Burgenland Tourismus. Dieser hat sich, wie der Name sagt, ums ganze Land zu kümmern und erfüllt auch für die Region wichtige Funktionen – vor allem in der internationalen Bewerbung und der Vermarktung des Burgenlandes als Gesamtpaket.

Allerdings hat jede Tourismusregion auch spezifische Herausforderungen zu bewältigen, die in einem größeren Verband vielleicht nicht die gleiche Priorität besitzen. Eine zusätzliche starke Struktur für das Sonnenland Mittelburgenland kann daher nur von Vorteil sein.