Erstellt am 17. November 2010, 00:00

Konsens im Markenstreit?. TOURISMUS / Das Mittelburgenland dürfte nun doch als Marke erhalten bleiben - das ist das Ergebnis eines runden Tischs.

BEZIRK / Das Mittelburgenland dürfte im Tourismus nun doch als Marke vorhanden bleiben. Das ist das Ergebnis eines Treffens von Landeshauptmann Hans Niessl, Landesrätin Michaela Resetar sowie Vertretern der Bürgermeister aus der Region.

Wie die BVZ berichtete, hatte die Ankündigung, dass das Sonnenland Mittelburgenland künftig unter der Marke Südburgenland vermarktet werden soll, heftige Proteste im Mittelburgenland ausgelöst. Im Zuge der nunmehrigen Gespräche soll Burgenland Tourismus vom Land den Auftrag zur Ausarbeitung eines Konzepts erhalten haben, im Rahmen dessen der Name Mittelburgenland weiter besteht. Hinsichtlich Details zu diesem Treffen hält man sich derzeit noch bedeckt. Landeshauptmann Hans Niessl bestätigt aber: „Es hat einen runden Tisch gegeben und es sind derzeit konstruktive Gespräche im Gange, um die Marke Mittelburgenland weiterhin zu berücksichtigen!“

Dies unterstreicht auch Tourismuslandesrätin Michaela Resetar: „Wir versuchen eine Lösung zu finden. In irgendeiner Form wird es das Mittelburgenland weiterhin geben. Wie das im Konkreten ausschaut, wird nun ausgearbeitet. Es ist der Wunsch von allen, dass wieder Ruhe einkehrt.“

Unternehmer und Politiker aus dem Mittelburgenland sollen indes gemeinsam einen Wahlvorschlag für die Neuwahl des Vorstandes im Tourismus-Regionalverband Blaufränkisch Mittelburgenland erarbeiten. Tourismuslandesrätin Michaela Resetar geht davon aus, dass im Jänner die Generalversammlung mit den Neuwahlen des Vorstandes stattfinden wird.

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