Erstellt am 17. Februar 2016, 09:21

von NÖN Redaktion

Kooperation rettet Schule. Die Neue Mittelschule Deutschkreutz soll als Expositur der Neuen Mittelschule Horitschon geführt werden.

Derzeit keine 80 Schüler: An der Mittelschule Deutschkreutz hat man bis 1. Oktober Zeit, um die Mindestschülerzahl zu erreichen. Pflichtschulinspektor Alfred Lehner ist durchaus optimistisch.  |  NOEN, BVZ

Ab dem Schuljahr 2016/2017 soll für die Neue Mittelschule Deutschkreutz eine Expositur-Lösung angestrebt werden, da die vom Gesetz geforderte Mindestschülerzahl von 80 voraussichtlich nicht erreicht werden wird, die BVZ berichtete .

„Die Neue Mittelschule Deutschkreutz soll dabei als Expositur der Neuen Mittelschule Horitschon geführt werden. Seitens des Landesschulrates wurden dazu die nötigen Vorkehrungen getroffen, damit die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Landtag beschlossen werden können“, heißt es in einer Pressenaussendung des Landesschulrates.

Leitung noch unklar

Deutschkreutz‘ Bürgermeister Manfred Kölly freut es sehr, dass die Neue Mittelschule in Deutschkreutz weiterhin erhalten bleibt. „Wir haben uns sehr dafür eingesetzt, damit unsere Schule geöffnet bleibt. Ich habe kein Problem mit einer Expositur. Jedoch wird noch überlegt, wer die Leitung der beiden Schulen übernehmen soll.

Bleibt die Leitung bei Horitschon, hätte ich sicherlich auch kein Problem damit“, so der Bürgermeister. Horitschons Ortschef Peter Heger dazu: „Wirtschaftlich bleibt alles beim Alten, nur die Führung der Schule erfolgt in Zukunft über Horitschon. Wer pendelt, sind maximal die Lehrer und nicht die Schüler. Es war keine politische Entscheidung, sondern eine Entscheidung nach dem Schulerhaltungsgesetz.“