Erstellt am 16. Januar 2013, 00:00

„Kurzarbeit so kurz als möglich halten“. Triumph / Gerüchten zufolge soll eine Standortentscheidung fallen. Das Unternehmen beruhigt, Kurzarbeit wird im Frühjahr evaluiert.

Keine Standortentscheidung: Das Unternehmen widerspricht Gerüchten, dass entweder die Filiale in Oberpullendorf oder jene in Aspang geschlossen wird.  |  NOEN

OBERPULLENDORF /  Bereits am 1. Juli des vergangenen Jahres wurde in der Triumph-Niederlassung in Oberpullendorf und in den Nähwerken in Oberwart und in Aspang Kurzarbeit eingeführt.

Damals hieß es, dass das Marktklima in Osteuropa aktuell schwierig sei und dadurch der Absatz sowohl bei den Handelspartnern als auch beim Endverbraucher zurückgegangen sei. „Dies hat zu einer spürbaren schwachen Entwicklung der Auftragsbestände für die österreichischen Produktionsbereiche geführt. Weder die aktuelle noch die prognostizierte Auftragslage lassen eine volle Auslastung der Produktionsstätten für die kommenden Monate erwarten“, hieß es damals vom Unternehmen.

Nun mehren sich im Bezirk Oberpullendorf die Gerüchte, dass es bei Triumph International eine Standortentscheidung geben soll, und dass dieser entweder die Niederlassung in Oberpullendorf oder jene in Aspang zum Opfer fallen soll. Eine solche Standortentscheidung gäbe es nicht, heißt es vom Unternehmen.

Triumph International setze alles daran, die Nachfrage zu beleben, um so den Zeitraum der Kurzarbeit so kurz wie möglich zu halten. „Die Frage, ob die Kurzarbeit verlängert werden muss oder ausläuft, wird im späten Frühjahr 2013 beurteilt werden können. Weitere Standortentscheidungen gibt es nicht“, so eine Stellungnahme des Unternehmens auf Anfrage der BVZ.