Erstellt am 03. November 2010, 10:03

Landesstraße statt der S31 Süd. SCHNELLSTRASSE GESTRICHEN /  Die S31 Süd wird es nicht geben. Stattdessen wird eine Landesstraße als Umfahrung für die Orte von Oberpullendorf bis zur Grenze kommen.

Neue Baupläne: Landeshauptmann Hans Niessl, Infrastrukturministerin Doris Bures und Landesrat Helmut Bieler (v.l.).ZVG  |  NOEN
x  |  NOEN

REGION / Die S31 Süd (Verlängerung von Oberpullendorf bis zur Staatsgrenze) wird nicht als Schnellstraße gebaut. Stattdessen wird das Land eine Landesstraße von Oberpullendorf bis zur ungarischen Grenze errichten. Der Bund sagt dabei für den Bau einen finanziellen Zuschuss von 37 Millionen Euro zu, weil man sich die Kosten für eine vollausgebaute Schnellstraße „spart“.

Das gaben Infrastrukturministerin Doris Bures, Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrat Helmut Bieler bei einer Pressekonferenz am Mittwoch bekannt, bei der auch eine diesbezügliche Absichtserklärung unterzeichnet wurde.

Wie die BVZ berichtete, haben ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen Finanzierungs AG) und Ministerium alle Verkehrsprojekte der kommenden Jahre evaluiert. Es erfolgte eine Reihung aller Bauprojekte 2011 nach Hochrangigkeit bzw. internationalen Verbindungen. Da seitens Ungarn hier keine Aktionen für den Straßenbau erfolgen, wurde die S31 Süd aus dem Bundesstraßengesetz herausgenommen. Die Entlastung der Gemeinden Oberpullendorf, Steinberg-Dörfl, Oberloisdorf, Frankenau-Unterpullendorf und Mannersdorf soll durch eine Landesstraße erfolgen - ähnlich der Lösung in Schützen. Das Land wird dabei an die Planungen der ASFINAG nahtlos anschließen, um zeitliche und finanzielle Verluste zu vermeiden. Für den Abschnitt bis zur B61 wurden Einreichprojekt und Umweltverträglichkeitserklärung durch die ASFINAG bereits erstellt. Die Verkehrsfreigabe für diesen Abschnitt soll 2012 erfolgen.

Für den zweiten Abschnitt läuft der Planungsprozess, wobei der Planungsschwerpunkt auf einem Korridor westlich von Mannersdorf liegt.

Wollen, dass bald eine Straße zur Entlastung gebaut werden kann: Landeshauptmann Hans Niessl, Bundesministerin Doris Bures und Landesrat Helmut Bieler.

ZVG