Erstellt am 22. Juni 2013, 18:24

Liszt-Gemeinde bekommt zweites Haus aus Japan. Der japanische Star-Architekt Hiroshi Hara war am Samstag im Rahmen des "Raiding Project" in Raiding zu Besuch um am Spatenstich für das neue "Japan-Haus" in der Liszt-Gemeinde beizuwohnen.

Raiding - Nach dem im Vorjahr errichteten "Storchenhaus" von Terunobu Fujimori wird das Gebäude das zweite einer Serie von Häusern japanischer Star-Architekten in der mittelburgenländischen Gemeinde sein.

Neben dem zweiten "Japan-Haus" hat Hara auch zwei Rad-Raststationen für Raiding entwickelt. Gemeinsam mit Roland Hagenberg, dem Initiator des "Raiding Project", stellte der Architekt am Samstag seine Projekte vor. Das "Hara-Haus" wird wie das "Storchenhaus" eine Grundfläche von fünf mal fünf Metern aufweisen und als Apartment für Künstler und Touristen dienen.

"Mit den Japan-Häusern erhält Raiding zum Liszt-Pfad noch einen Architekturpfad dazu", äußerte sich Raidings Bürgermeister Markus Landauer zu dem Projekt. In den kommenden Jahren sollen weitere Häuser japanischer Stararchitekten diesen Architekturpfad erweitern, so der Bürgermeister.

Zeitgleich mit der Projektpräsentation sind am Samstag zwei Kunst-Ausstellungen in Raiding gestartet. In einem zu einer Galerie umgewandelten Stallgebäude zeigt der deutsche Künstler Uli Gassmann futuristische Architektur. In der Ausstellung "Menschenwolke" des Schweizers Karl A. Meyer werden in den kommenden Monaten 3.000 kleine Tonfiguren zu sehen sein.