Erstellt am 03. Dezember 2014, 09:14

von NÖN Redaktion

Ausgezeichneter Wald. Die Urbarialgemeinde Lockenhaus wurde vom Lebensministerium für beispielhafte Waldwirtschaft ausgezeichnet.

Stolz auf ihren Wald: Lockenhaus ist eine der waldreichsten Gemeinden Österreichs. Nun durften sich Peter Nuschy, Gabi Hafner, Michael Kefeder, Robert Gilschwert und Christian Vlasich über den Staatspreis freuen.  |  NOEN, zVg

Die Umstellung auf eine naturnahe und nachhaltige Forstwirtschaft, der gute Pflegezustand des Waldes aufgrund konsequenter Durchforstungen, der optimale Aufschließungsgrad des Wegenetzes, der eine schonende Holzernte erlaubt sowie Naturschutzprojekte wie 21 Spechtbäume und das Projekt Schüttenberg, wo 8,5 Hektar urwüchsiger Laubholzmischbestand außer Nutzung gestellt wurde: Dies sind die Gründe, warum sich die Urbarialgemeinde Lockenhaus über den Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft freuen darf.

„Diese Auszeichnung bedeutet uns sehr viel“, betont Urbarialobmann Robert Gilschwert. „Man sieht daran, dass wir gut arbeiten und für die Mitbesitzer das Beste aus dem Urbarialwald herausholen.“ Für Bezirksförster Michael Kefeder, selbst Urbarialist, geht es um Nachhaltigkeit und die Erhaltung des Waldes für nachhaltige Generationen. „Wir wirtschaften mit der Natur“, so Kefeder. So erfolgt die Bestandsbegründung durch Naturverjüngung, also durch die Saat umstehender Bäume.

Stolz auf den Staatspreis ist auch die Gemeinde. „Das ist etwas nicht Alltägliches und eine sehr hohe Auszeichnung“, so Ortschef Christian Vlasich. Und Vize Gabi Hafner: „Wir sind stolz auf die Urbarialgemeinde."