Erstellt am 17. März 2015, 12:24

von Michaela Grabner

Bauarbeiter erobern Burg. 684.000 Euro werden für Dach- und Fassadenarbeiten auf der Burg Lockenhaus investiert.

Beim Lokalaugenschein: Bürgermeister Christian Vlasich, Landesrat Helmut Bieler, Burgmanager Manuel Komosny und Philipp Seper (Woschitz Engineering).  |  NOEN, Michaela Grabner
Im Rahmen der Denkmaloffensive des Landes werden derzeit auch auf der Burg Lockenhaus Maßnahmen gesetzt.

„Erhaltung kostet unheimlich viel Geld“

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Dabei gibt es drei Schwerpunkte: die Dachsanierung, die  Fassadensanierung und die Sanierung der WC-Anlage im unteren Burghof.

Die Arbeiten müssen durchwegs händisch durchgeführt werden, wobei aus Gründen des Denkmalschutzes keine modernen Baumaterialien zum Einsatz kommen dürfen. 684.000 Euro werden für die Sanierungsmaßnahmen in die Hand genommen.

„Die Erhaltung solcher Kulturgüter kostet unheimlich viel Geld“, bedankte sich Bürgermeister Christian Vlasich beim Land für die Unterstützung.

Auch Investition in Wirtschaft und Tourismus

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Burgenlandweit standen Mittel von 10,26 Millionen Euro zur Verfügung, wobei im vergangenen halben Jahr zusätzliche Mittel von sechs Millionen Euro ausgelöst werden konnten. Insgesamt wurden 45 Projekte gefördert.

„Dies ist auch eine Investition in die burgenländische Wirtschaft und den Tourismus“, betonte Kulturlandesrat Helmut Bieler.

So besuchen jedes Jahr etwa rund 30.000 Besucher die Burg Lockenhaus. „Durch die Förderung kann die Substanz der Burg erhalten werden. Die Maßnahmen waren dringend notwendig“, meinte Burgmanager Manuel Komosny. Die Bauarbeiten sollen bis Ende Mai abgeschlossen sein.