Lockenhaus

Erstellt am 20. Juli 2016, 11:55

Mit Jugendprojekt kulturelle Grenzen abbauen. Vom 26. September bis zum 2. Oktober findet in Lockenhaus das Jugendprojekt „Rusite zid(inov)e/Breaking Walls“ statt.

Präsentierten das Projekt: Kulturlandesrat Helmut Bieler mit den beiden Projektleitern Maria Kornfeind und Jakob Stadler, Diana Jurkovits, Nataša Sarić, Viktoria Kuzmits, Lukas Kornfeind, Landesrätin Astrid Eisenkopf und Roman Kühn.  |  BVZ

Der kroatische Akademikerklub (HAK) organisiert gemeinsam mit dem Studentenklub der „Kärntner SlowenInnen in Wien“ eine ein-wöchige Jugendbegegnung unter dem Titel „Rusite zid(inov)e/Breaking Walls“.

90 Teilnehmer werden erwartet

Erwartet werden rund 90 Teilnehmer von 17 Jugendorganisationen aus ganz Europa. Ziel ist es Jugendorganisationen von Minderheiten zu vernetzen, Mauern abzubauen und Probleme aufzuzeigen. Es gehe auch darum zu zeigen, wie die Volkskultur der einzelnen Ethnien weiter entwickelt und Akzeptanz geschaffen werden kann.

„Wir möchten die sprichwörtlichen Mauern aufzeigen, mit welchen Jugendliche, die einer Minderheit angehören, auch heute noch konfrontiert sind. Das Burgenland ist mit seinen drei Minderheiten den Roma, den Ungarn und den Kroaten ein Vorzeigebeispiel für kulturelle Vielfalt und des friedlichen Zusammenlebens unterschiedlicher Kulturen“, so Projektleiterin Maria Kornfeind.

"Mit Sprache Kultur verstehen lernen"

„Mit dem Kennenlernen der Sprache lernt man gleichzeitig auch die Kultur, die Mentalität und die Probleme sowie Herausforderungen eines Landes kennen. Damit verbunden ist auch das Auseinandersetzen mit nationalen Minderheiten. Das ermögliche, sich in andere hineinzuversetzen und ihre Anliegen wahrzunehmen. Ich denke, das ist gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig“, so Astrid Eisenkopf. In Workshops sollen Grundkenntnisse vermittelt werden, die den Jugendlichen in Folge als Rüstzeug den richtigen Umgang mit der Thematik ermöglichen.