Erstellt am 17. Dezember 2014, 05:03

von NÖN Redaktion

Therme: "Suchen neue Basis mit Partnern". Vertreter von Hoteliers und WiBAG sehen "gute Zusammenarbeit" und ein gutes Klima für die Klärung offener Punkte.

Positive Stimmung: Sowohl vonseiten der WiBAG und der Arbeitsgemeinschaft der wird über offene Punkte »in einem angenehmen Gesprächsklima« diskutiert.  |  NOEN, zVg

Nach dem Wirbel rund um die Sonnentherme Lutzmannsburg-Frankenau scheinen sich nun die Wogen zu glätten. Vorstandsdirektor Franz Kast von der WiBAG (Wirtschaftsservice Burgenland) meint auf Anfrage der BVZ: „Wir versuchen eine neue Basis mit den Partnerbetrieben und mit der Region zu finden. Wir diskutierten laufend alle offenen Punkte.“

Mobilitätskonzept bis März nächsten Jahres

Man sei guter Dinge, was deren Klärung angeht. Den Punkt Ruhebereich in der Therme will man sich im ersten Quartal 2015 ansehen. Auch beim Mobilitätskonzept, welches gemeinsam mit dem Land Burgenland und dem Landesverkehrskoordinator Peter Zinggl ausgearbeitet wird, soll es bis März einen ersten Zwischenbericht geben. Dieses soll helfen, mehr Österreicher in der Therme in Beschäftigung zu bringen. Zur Beschäftigungspolitik des Unternehmens hatte es nämlich dahin gehend Kritik gegeben, dass die Arbeitsplätze in der Therme zu 60 Prozent mit Personen, die nicht im Land wohnen, besetzt seien.

Das Land hatte die finanziellen Mittel für den Ruhebereich unter anderem an die Bedingung geknüpft, mehr Österreicher anzustellen. „Wir bevorzugen bei gleicher Qualifikation österreichische Bewerber“, meint Kast. Und weiter: „Wir sind auf die Forderungen des Landes eingegangen.“ Eine weitere Forderung war es, dass man verstärkt Lehrlinge in der Sonnentherme ausbildet. Hier kann Kast berichten, dass es derzeit zwei Lehrlinge gibt und zwei weitere im Schnupperkurs sind. Ziel sei es, bis zum März des kommenden Jahres zehn Lehrlinge zu beschäftigen.

Thomas Angerer, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Hoteliers, bestätigt die positive Stimmung. Man konnte schon einige offene Punkte positiv klären, es herrsche ein angenehmes Gesprächsklima. Es gäbe eine gute Zusammenarbeit mit der WiBAG und auch mit der neuen Geschäftsführerin der Sonnentherme, Manuela Klawatsch. „Man sieht den Willen, mit uns zusammenzuarbeiten, man spürt, dass beide Seiten die Vergangenheit hinter sich lassen und positiv in die Zukunft gehen wollen“, ist Angerer zuversichtlich.