Erstellt am 29. Oktober 2014, 14:05

von NÖN Redaktion

In Planung: Resolution für Therme. Bei der Gemeinderatssitzung will Vize Toth einen Antrag für eine Resolution zur Errichtung eines Ruhebereichs stellen.

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Vizebürgermeister Günther Toth (ÖVP) fordert alle Fraktionen im Gemeinderat auf, eine Resolution zur Errichtung bzw. Einrichtung eines Ruhebereiches in der Sonnentherme im Gemeinderat zu beschließen und dem Landeshauptmann und seinem Stellvertreter zu übergeben. Toth wird einen entsprechenden Antrag bei der nächsten Sitzung einbringen.

Gespräche: Ortschef verweist auf Geheimhaltungspflicht

Bürgermeister Christian Rohrer (Aktive Dorfliste) habe zwar bereits von dieser geplanten Resolution gehört, möchte aber noch nichts dazu sagen: „Ich führe bereits Gespräche mit der WiBAG. Ich werde mich aber nicht äußern, da ich eine Geheimhaltungspflicht habe. Es wird sich einiges bewegen, aber ich weiß selber noch nicht, was herauskommen wird“, erklärt Rohrer.

Sehr überrascht zeigt sich Strebersdorfs Ortsvorsteher Roman Kainrath (SPÖ) über die Resolution: „Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt keinen Kommentar abgeben, da keine Gemeinderatsfraktion von der ÖVP informiert wurde. Prinzipiell begrüße ich es, wenn wir etwas gemeinsam machen, aber dann sollten wir so fair sein und solche Angelegenheiten vorher kommunizieren“, so Kainrath.

Landtagsabgeordnete fordern klares Bekenntnis

Laut Toth soll diese Resolution klar zum Ausdruck bringen, dass die Investition in die Therme, zur Errichtung bzw. Einrichtung eines Ruhebereiches für „Alle“ gemacht und nicht zum Schaden der Region unterlassen bzw. blockiert werden soll.

In die gleiche Kerbe schlagen die ÖVP-Mandatare Nationalrat Niki Berlakovich und die beiden Landtagsabgeordneten Werner Gradwohl und Rudi Geißler. Sie fordern ein klares Bekenntnis zur Therme und auch konkrete Taten.

„Die Blockade der SPÖ schadet der Therme und damit der ganzen Region. Wir fordern die SPÖ auf nicht mehr zu bremsen, um Investitionen in die Therme zu ermöglichen. Die Region braucht dringend Arbeitsplätze und neue wirtschaftliche Perspektiven“, so die ÖVP-Mandatare.

Wie die BVZ berichtete, wird es laut SPÖ-Landesrat Peter Rezar aber keine weiteren Investitionen in der Therme geben, solange nicht Burgenländer dort verstärkt Beschäftigung finden.