Erstellt am 20. Mai 2015, 05:10

Strabag investiert zwei Millionen in Büro. Nach den technischen Verbesserungen im Vorjahr wird nun am Standort Markt St. Martin ein Bürogebäude errichtet.

Bei der Präsentation der Pläne für das neue Bürogebäude: Gemeindekassier Jürgen Karall, Christian Lackner, technischer Gruppenleiter, Landesrat Peter Rezar, Robert Pratscher, technischer Bereichsleiter, Landeshauptmann Hans Niessl und Georg Kappel, kaufmännischer Bereichsleiter. Foto: Tritremmel  |  NOEN, Elisabeth Tritremmel
In der Vorwoche wurden die Pläne für den Neubau des Bürogebäudes der Strabag am Standort Markt St. Martin präsentiert. Der Baubeginn soll im Herbst erfolgen, im Mai 2016 die Inbetriebnahme.

Kooperation mit Pelletswerk angedacht

Bereits im Vorjahr hatte man 570.000 Euro in die technische Verbesserung investiert – es gab Neuerungen bei der Mischanlage, bei der Asphaltgranulatzugabeeinrichtung sowie bei der Entwässerung.

Nun werden etwa zwei Millionen Euro für den Neubau des Büros in die Hand genommen. Die Nutzfläche des neuen Büros wird je 420 Quadratmeter auf zwei Etagen plus einem Keller betragen.

Derzeit laufen auch Gespräche mit dem benachbarten Pelletswerk: angedacht ist eine Kooperation, um das Bürogebäude zu heizen.

„Standort sichern und aufwerten“

Die bevorstehende Erweiterung soll den Standort weiter aufwerten und absichern, so die Firmenvertreter. „Das bestehende Büro im Ortskern hat nicht mehr den Anforderungen entsprochen, wir sind in den vergangenen Jahren gewachsen“, so der technische Bereichsleiter Robert Pratscher. Am Standort Markt St. Martin ist die Leitung für die Aktivitäten des Konzerns im Burgenland und südlichen Niederösterreich angesiedelt.

In Markt St. Martin sind insgesamt 104 Mitarbeiter beschäftigt, mehr als 80 Prozent davon Burgenländer. „Die Strabag ist ein Leitbetrieb für unsere Gemeinde“, meinte Gemeindekassier Jürgen Karall bei der Präsentation der Pläne, der auch Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrat Peter Rezar beiwohnten.

Niessl führte aus, dass die Strabag seit dem Vorjahr Partner der Initiative „Wir bauen burgenländisch“ ist. „Wertschöpfung, Arbeit und Geld sollen im eigenen Land bleiben“, so der Landeshauptmann.

Die rund 10.000 Mitarbeiter der Strabag erbringen in Österreich jährlich einen Umsatz von rund zwei Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 678 Mitarbeiter mit Wohnsitz im Burgenland. Derzeit errichtet das Unternehmen unter anderem die B 61 a, die Verlängerung der S31.