Erstellt am 17. Juni 2015, 10:09

von NÖN Redaktion

Museum für Plutzer und Co.. Die Gemeinde Stoob feierte die Eröffnung des Töpfermuseums. Dieses möchte einen repräsentativen Überblick über die 8.000-jährige Keramikgeschichte der Region geben.

Offizieller Startschuss: Architekt Reinhard Taschner, Bürgermeister Bruno Stutzenstein, Landtagsabgeordneter Erich Trummer, Vizebürgermeister Josef Stibi (nur am Bild links), Andreas Lehner sowie mittelburgenland plus-Obmann Christian Vlasich mit Töchterchen Aurelia. Grabner  |  NOEN, Grabner

Moderne und Tradition verschmelzen beim neuen Töpfermuseum Stoob schon bei der Fassade harmonisch miteinander. Die Gemeinde hat Architekt Reinhard Taschner beauftragt, an die ehemalige Werkstatt einer Töpferfamilie einen modernen Museumskomplex inklusive Keramikwerkstatt anzubauen. „Es hat eine große Nachfrage nach einem Museum über Keramik gegeben“, berichtet Bürgermeister Bruno Stutzenstein.

Für die angeschlossene Werkstatt möchte er einen Keramiker gewinnen, damit einerseits die Museumsbesucher gleich einen Einblick in die praktische Arbeit bekommen und andererseits das Museum ständig besetzt ist. Das Ausstellungskonzept wurde von Andreas Lehner entwickelt.

8000-jährige Keramikgeschichte der Region

Die Exponate – darunter Leihgaben aus dem Landesmuseum ebenso wie Repliken – versuchen die 8000-jährige Keramikgeschichte der Region gut zu repräsentieren. Die begleitenden Texte sind auf Deutsch und in Ungarisch verfasst. „Stoob setzt immer wieder neue Bausteine auf seiner Erfolgsgeschichte und das ist ein wichtiger Baustein denke ich“, gratulierte Gemeindevertreterverbandspräsident Erich Trummer. Auch mittelburgenland plus-Obmann Christian Vlasich gratulierte. Das Projekt wurde mit Mitteln der Dorferneuerung gefördert.

Jeder Besucher bekam einen Kühlschrankmagnet in Form eines Stoober Plutzers als Geschenk mit nach Hause.